Mittwoch, 29. April 2009

Kurz notiert !


Schonmal zu zweit mit einem Cart über den Platz gefahren wenn alles frei war? Jeder weiss, wie schnell man dann unterwegs ist. Ich und Michel sind gestern raus um das Wetter auszunutzen und mal richtig flott 27 Löcher zu spielen. Wir waren immer auf der Bahn und haben nur an einem Loch gesucht bzw. mal einen Provisorischen Ball abgeschlagen. Das Verwunderliche dabei war. Wir wurden 18 Loch lang von hinten bedrängt. An zwei Löchern war die Einzelspielerin mit ihrem Caddy hinter uns sogar so knapp dran, dass sie warten musste bis wir fertig geputtet hatten.

Als Einzelspielerin press am Zweimann Cart Flight - ganz großes Kino - richtig gute Laufgeschwindigkeit.

Uschi - Hut ab !!!!!!

Montag, 27. April 2009

St.Wendel Platzbewertung


Mygolf erlaubt bei der Bewertung von Plätzen nicht unendlich viele Zeichen, was ich leider erst gemerkt habe als ich die komplette Sache getippt hatte. Toll!!!

Hier also die komplette Bewertung vom Platz und den einzelnen Aspekten.
Der allgemeine Trainingslagerbericht folgt im Laufe der Woche ;)

War nun zum ersten Mal in St.Wendel im Golfhotel wo nun alles auch fertig gebaut ist. Ich kann nur jedem empfehlen sich seine Golffreunde zu schnappen und da hin zu fahren. Der Platz ist mit das Beste, was Deutschland im Moment an Herausforderungen zu bieten hat ohne dabei unfair zu werden. Gute Schläge werden belohnt - Mittelmässige Schläge werden bestraft und man geht mit Bogey vom Loch - wer nicht mitdenkt beim Spielen hat mit Sicherheit mehr als 100 auf der Karte. Hier muss man wissen was man tut. Dabei macht der Platz aber alles richtig. Denn selbst bei eigenem schlechten Spiel haut einen die Optik und das Design so aus den Socken, dass man dem Platz nie böse sein kann, auch wenn der dritte Ball im Wald verschluckt wird. Diese Einheit zwischen Platz und Spieler ist was ganz Besonderes und es wird richtiggehend zur Sucht sich mit dem großen Bruder "Platz" zu messen. Ganz fantastisch!!

Das Hotel am Platz ist sehr schön, super gepflegt und wird von einem wirklich supernetten Team betreut. Sehr positiv überrascht war ich von der Helligkeit im gesamten Clubhausbereich. Sehr angenehm und läd zum verweilen ein. Großes Plus, auch wenn selten bis jetzt gesehen, das Fenster im Zimmer zum Badezimmer für das Tageslicht. Duschen und gleichzeitig bei "Wer wird Millionär" mitraten - toll !!!

Das Restaurant ist sehr schön eingerichtet. Das Team ist auf Zack und selbst wenn mal was 1-2 Minuten länger dauert - ein Wort und irgendwer beschleunigt seinen Gang für einen kurzzeitig auf gefühlte Lichtgeschwindigkeit. So muss es sein. Die Karte war nicht so meins, daher der kleine Abzug - Mehr Vielfalt für größeres Publikum hätte mir persönlich sehr gefallen. Daher ein winzigkleiner Abzug an der Stelle. An der Note ändere ich nichts, da das nur meine persönliche Geschmackssache ist, aber nichts über das absolut klasse Ambiente und den sehr guten Service aussagen. Eine 2 wäre hier einfach nicht gerecht. Es kommt für mich mehr darauf an wie sehr sie sich Mühe geben und am Ball sind als ob immer alles perfekt läuft. Perfektion - das wissen wir Golfer schliesslich - ist unerreichbar. Abgesehen davon war am Freitag eine House Musik Party im Restaurante und allein dafür, dass man 10 Meter neben dem Hotelzimmer ne klasse Party mit vielen vielen jungen Leuten und sonst auch gut gemischtem Publikum aus St.Wendel geboten bekommt, ist die 1 schon verdient. Riesig großer leckerer Cocktail für 6 Euro - hier war Perfektion erreicht !!!! :)

Die Organisation des Spielbetriebs war ganz toll. Keine Probleme gehabt zu keiner Zeit und die Mitarbeiter sind zu 100 Prozent für einen da gewesen. Immer direkte und freundliche Bedienung. Wir hatten zufällig am Freitag einen Mitarbeiter des Büros hinter uns im Flight, der gesehen hat, wie ein Kollege von uns den falschen Weg mit dem Cart gefahren ist. An einem Par 3 dann kam er zu uns und hat uns sehr freundlich gebeten da etwas mehr auf die Schilder zu achten wegen Gefahren mit dem Cart an manchen Stellen des Platzes. Alles nach dem Motto "Der Ton macht die Musik" habe ich selten auf einem Platz einen Marschall/Platzrichter/Mitarbeiter erlebt, der besser den Ton getroffen hat als er in diesem Moment.

Absolut richtig und erklärt auch mit warum wir an allen drei Tagen auf dem Platz nur positive Erlebnisse mit den Mitgliedern hatten. Also ich persönlich habe mich so wohl gefühlt, da die Reaktionen der Mitglieder, die wir getroffen haben wirklich ganz toll waren. Über alles konnte man sprechen und es war viel Verständnis von deren Seite da, dafür, das die Gäste hier und da eben nicht ganz genau wissen wo es lang geht und deswegen etwas langsamer sind oder mal eine Länge falsch einschätzen. Mitglieder würden daher von mir eine glatte 1 bekommen, wenn es diese Kategorie geben würde. Finde es sehr wichtig für das Wohlbefinden wenn man irgendwo auf einem Platz zu Gast ist, wie die anderen Spieler auf dem Platz und um das Clubhaus herum auf einen reagieren und wie damit umgegangen wird. St.Wendel ist mit Sicherheit der gastfreundlichste Platz in ganz Deutschland, den ich bis jetzt kennenlernen durfte.

Wenn ich nächste Woche im Lotte gewinne ziehe ich nach St.Wendel für Golfen - mit diesem Kompliment schliesse ich meine Bewertung und wünsche allen zukünftigen Gästen dort eine ähnlich schöne Zeit wie ich sie haben durfte.

PS: am 22. Mai ist im Hotel eine Party - wer gerne tagsüber golft um danach gediegen abends direkt im Hotel bei Cocktails und guter lauter Musik zu feiern sollte sich schonmal ein Zimmer reservieren!

Mittwoch, 22. April 2009

Eröffnungsturnier + Herrengolf


Die Zeichen standen nur wenige Tage vorher noch ausgezeichnet.
Nach gefühlt ewig andauernden Winter und Eiszeit griffen die Golfer vor und nach dem langen Osterwochenende nach den Sonnenstrahlen, wie ein ausgehungerter Säugling nach der Brust der Mutter. Es wurde gespielt und trainiert und alles dafür getan am bevorstehenden Eröffnungsturnier die Jagd auf das Handicap wieder aufzunehmen. Doch wie so oft mussten wir Golfer durch die harte Schule der Natur. Den Petrus hatte andere Pläne und öffnete seine Pforten mit chirurgischer Genauigkeit genau einen Tag vor dem ersehnten Tag und ergoß sich mit konstanter und ausdauernder Beharrlichkeit über unseren schönen Platz.
So wurden leider aus 106 gemeldeten Teilnehmern dann doch nur noch 79, die sich tapfer Wind und Wetter stellten und mit viel Motivation versuchten den Witterungen zu strotzen.
Dem einen gelang es ganz gut und dem anderen eher weniger, trotz allem kamen alle irgendwann gut gelaunt ans letzte Loch und genossen gemeinsam den, vom Wetter völlig unabhängigen, Saisonauftakt der gesellschaftlichen Art. Nach der Siegerung saßen noch viele zusammen und hatten Spass. Das Brutto konnte sich Christian Waas sichern und das erste Netto ging an Eisenkai.
Schlechte Ergebnisse aber trotzdem einen schönen Tag hatten die Golfer zum Saisonauftakt. Dem ein oder anderen konnte man dann allerdings am Sonntag, als viele ihr Auto abholten, dass sie umsichtigerweise gegen ein Taxi getauscht hatten, doch den Frust ansehen als Sonntag wieder wunderbare Temperaturen und Sonnenschein auf sie herniederlachten.
Aber so ist das nun einmal im April - denn der macht bekanntlich was er will.



Heute ging es dann für die Herren der Schöpfung des Herrengolfs in die erste Runde. Die Sonne strahlte sich um die Wette mit einem böigen Wind und beide versuchten die Aufmerksamkeit der Golfer nur für sich zu gewinnen. So wechselte sich Frösteln wegen Wind und Schwitzen wegen praller Sonne irgendwie die ganze Zeit über ab und überall sah man Spieler "raus und rein aus der Kartoffel". Gespielt wurde aber trotzdem richtig gut und alle hatte viel Spass. Auch wenn sich hier und da Lücken zwischen den Flight bildeten wenn mal bei einer Gruppe zwei Löcher hintereinander die Bälle alle vom Wind in den Busch entführt wurden, ging es doch am Ende für alle im zeitlichen Rahmen über den Platz. Dem Ärger über das langsame Spiel konnte man sich ja dann auch irgendwann Luft machen und nach dem dritten Weizenbier ist alles nicht mehr so schlimm wie noch am neunten Loch wenn man am liebsten verfluchen möchte nochmal neun Loch warten zu müssen. Aber das zeichnet den Sportsmann aus. Weitermachen und dabeisein ist alles auch wenn es manchmal für einen persönlich hart wird.
Und so freuten sich über sechzig Teilnehmer bei der Siegerehrung über Preise in drei Nettoklassen und viele Sonderpreise. Brutto nach Stechen gewann Robert Wolf, dicht gefolgt von Christian Waas und meiner Wenigkeit alle mit 29 Bruttopunkten. Nur Dr.Jeckel war noch mit 30 Brutto besser, spielte allerdings wie gewohnt ausser Konkurrenz nur fürs Gesamtergebnis über alle Turniere, von denen die besten fünf in die Wertung für die Golfer des Jahres eingehen.
Bestes Netto gewann Matthias Krauss, der sich neben einem Gutschein auch über das Knacken der "magischen Grenze" freute und hat ab heute Abend eine 9,9 im Handicap stehen. Hört Hört!

Für mich persönlich war wesentlich mehr drinnen. Habe wirklich den Ball heute gut unter Kontrolle gehabt und drei-vier Flüchtigkeitsfehler haben dann einen wirklich Superscore leider verhindert. Aber das Wichtigste war einfach, dass ich mal wieder auf dem Platz unterwegs war und ein richtig gutes Ballstriking hatte. Das war richtig gut und macht mir persönlich auch wieder Hoffnung, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist und die ersehnte Par Runde nicht in unendlicher Ferne ist. Es geht auf jeden Fall weiter. Schade nur, dass ich nicht noch einen Putt mehr gemacht habe. Dann wäre ich bei 5.0 und hätte den drecks Samstag gleich ausgeglichen gehabt. Aber was wäre wenn kennen wir Golfer ja zur genüge - das ist hypothetischer Schwachsinn. "Wichtig ist nur auf dem Platz" wie schon ein weiser Fussballphilosoph mal treffend formulierte.

In diesem Sinne
Am Wochenende gehts ins Trainingslager nach St.Wendel - wir werden sehen wie wir wieder zurückkommen. Ich hoffe einfach mal - BESSER ;)

Euer
ChaosSepp

Dienstag, 21. April 2009

Heli über Frankfurt

Am gestrigen Montag, dem 20. April, wurden um die Bockenheimer Warte herum so mancher aus seinem gemütlichen Schreibtischsessel geworfen.
Vor dem AfE Turm der Universität hatte ein Helikopter gelandet und ging in regelmässigen Abständen erneut in die Luft.

Die Strasse und der Vorplatz des Turmes wurden für diese Aktion von der Polizei abgesperrt und die zahlreichen Stundenten genossen das Schauspiel sichtlich gelassen. War doch ein normaler Seminarbetrieb unmlöglich und so schickte der Großteil der Dozenten die Studenten nach draussen.

Auf jeden Fall ein Erlebnis zwischen den Häuserschluchten ein solches Fahrzeug auf und nieder zu gehen. Vor allem wenn die wertvolle Fracht angehängt war. Der Helikopter brachte neue Klimaanlagenaggregate auf das Dach des 33 stöckigen Turms, der für eine kurze Zeit in den 70er Jahren sogar einmal höchstes Gebäude Frankfurts war.


Freitag, 17. April 2009

oh Mann

Da scheint wochenlang die Sonne ... alles ist wunderbar mit dem Wetter ... und dann ... einen Tag vorm ersten Turnier geht der Regen los!

Dazu bin ich, warum auch immer, seit Montag nur noch erkältet und voll im Sack.

Scheiss beginn für ne Saison. Kotzt mich das grade an.

Dazu Viererflights morgen, was das ganze nicht gerade beschneunigen wird durch den Regen.

Was eine Freude...
Args...

Mittwoch, 1. April 2009

Speechless

Es gibt Tage, da scheint das Leben einen zu erdrücken, wie die Dummheit mancher Menschen, die meinen Krieg würde sie im Leben weiterbringen.

Die letzten Wochen und Tage waren und sind für mich nicht einfach gewesen. Ich befinde mich an einem Punkt, wo ich entscheiden muss - wo bin ich und wo gehe ich hin.
Ich mache mir Gedanken darüber, weil ich es will, nicht, weil ich es muss.

Dies hier ist mir eine Inspiration gewesen:






Manchmal fallen einem solche Dinge durch absoluten Zufall zu und sie passen in deinen Kopf so perfekt, dass es einem Wunder gleicht.
Alles hat seinen Sinn ... alles!